Tarek Ehlail

Tarek Ehlails Weg zum Film war eher ungewöhnlich: Als er 20 war, besaß er zwei Piercingstudios und verfolgte eine Karriere als Boxer. Der Autodidakt stellte zunächst Dokumentarfilme und Musikvideos her, bevor er sich ans Drehen und Produzieren von Spielfilmen wagte. Dies bedeutete Learning by Doing – und auch, alle Risiken selbst zu tragen. Trotz begrenzter Mittel gelang es ihm, die Filme ‚Chaostage’ (2008) und ‚Gegengerade’ (2011) mit Mario Adorf, Moritz Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring, Denis Moschitto, Christoph Letkowski und Stipe Erceg namhaft zu besetzen und damit sehr erfolgreich zu sein.