Living in Change

Genre: Dokumentarfilm | Spieldauer: 42 Min. | Filmsprache: Burmesisch/Englisch

Beschreibung

Burma ist ein Land im Aufbruch. Doch im Aufbruch wohin? Lange Jahre unter einer Militärherrschaft und abgeschottet vom Rest der Welt, umbenannt in Myanmar, bleibt das Land rätselhaft. Angesiedelt zwischen China, Bangladesch, Thailand, Indien und Laos erscheint es fremd und faszinierend zugleich, sowohl kulturell als auch landschaftlich.
Unvorhersehbar, fast unspektakulär kam 2011 die Öffnung, der erste Schritt hin zur Demokratie.

Bis heute stellt sich allerdings die Frage: Wohin öffnet sich das Land? Was sind die Ziele und Werte einer Gesellschaft, die in Südostasien lange Zeit isoliert vom scheinbaren Fortschritt existierte? Myanmar, das sind 55,2 Millionen Menschen, zusammengesetzt aus 135 verschiedenen Ethnien, mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund und sozialem Status.

Diesem Film geht es nicht darum, einen weltpolitischen Blick auf dieses Land zu werfen. Er beobachtet und dokumentiert, wie Menschen dort momentan leben, welche Hoffnungen sie haben und was sie von ihrer Zukunft erwarten. Drei Protagonisten mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten werden durch ihren ganz normalen Alltag begleitet – ohne dass dies gedeutet, interpretiert oder bewertet wird.
Auf diese Weise wird der Verlauf eines 24-Stunden-Tages in Burma abgebildet - sehr persönlich, sehr privat.

Der Film lässt dem Zuschauer die Möglichkeit, sich einzulassen auf die Charaktere und deren Sichtweisen, auf ihr privates Glück und ihre Versuche, Zufriedenheit zu finden in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels. 

Vorstellung

am 1.12.2016
um 16:00 Uhr
im Metropol Kino StuttgartZum Ticket-Vorverkauf

Credits

Regie / Kamera / Drehbuch / Schnitt

Samuel Münz

Ton

Adrian Lilie

Zum Jugendfilmpreis

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