Schwarzer Boden

Genre: Dokumentarfilm | Spieldauer: 47 Min. | Filmsprache: Russisch

Beschreibung

Was wird aus einer Region, aus ihren Bewohnern und der Natur, nachdem eine Umweltkatastrophe gigantischen Ausmaßes alles verwüstet hat? Wie kann das Leben der Menschen, der Pflanzen und Tiere dort weitergehen?

Im Jahr 1994 ereignet sich in der autonomen nordrussischen Republik Komi die schwerste Ölkatastrophe, die jemals an Land stattgefunden hat: 100.000 Tonnen Öl fließen aus beschädigten Pipelines in den Boden der Tundra und ins Wasser. Zwei Jahre lang wird die verseuchte Landschaft von der lokalen Bevölkerung wieder gereinigt. Viele der Helfer sterben an den Folgen der Katastrophe. Bis heute kämpfen die Betroffenen gegen die Verschmutzung ihrer Umwelt. Denn noch immer steckt das Öl überall: im Trinkwasser, in den Fischen aus den Flüssen und im Ackerboden. Doch die Bewohner trinken das Wasser und essen den Fisch trotzdem – sie haben keine Alternative.

Gleichzeitig profitiert die Bevölkerung nur geringfügig vom Energieboom in der Region. Zwar hat die Erdölindustrie anfangs Arbeitsplätze und Wohlstand in die Region gebracht, doch vor dem Hintergrund der atemberaubend schönen Tundra-Landschaft wirkt die Umweltzerstörung hier besonders brutal. Und klar wird auch, dass alle Menschen betroffen sind – nicht nur die, vor deren Haustüre sich nun verseuchter Grund befindet, sondern alle, die auf den Rohstoff Öl angewiesen sind.

Vorstellung

am 1.12.2016
um 16:00 Uhr
im Metropol Kino StuttgartZum Ticket-Vorverkauf

Credits

Regie / Drehbuch /Kamera

Christopher Stöckle

Produzent

Filmakademie Baden-Württemberg

Producer

Daniela Drewke                       

Animation

Shoko Hara

Schnitt

Svenja Baumgärtner

Musik

Marc Stöckle

Ton

Jonathan Schorr

 

Redaktion

Björn Thönicke-Frenkenberger (ServusTV)

Verleih

ServusTV

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