Von Neonazis und Superhelden

Genre: Dokumentarfilm | Spieldauer: 56 Min. | Filmsprache: Deutsch

Beschreibung

Es war das größte Rechtsrock-Konzert der deutschen Nachkriegsgeschichte: Im Sommer 2017 versammelten sich in der thüringischen Kleinstadt Themar über 6.000 Neonazis aus ganz Europa.

Der Film zeigt, wie die Kleinstadt zu einer Hochburg der rechten Musikszene werden konnte und wie sie sich seitdem verändert hat. Denn durch Themar geht seither ein Riss: zwischen Konzertveranstaltern, ihren Gegnern und denen, die lieber wegsehen wollen.

Im Film kommen alle relevanten Akteure zu Wort: der Verpächter der Konzertwiese, engagierte Kirchenmitglieder, eine Bürgerin, die für die Vielen spricht, die sich am liebsten nicht öffentlich äußern wollen und der Bürgermeister, der sich aktiv gegen Rechts engagiert – in einer Stadt, in der die AfD bei der letzten Bundestagswahl stärkste Kraft wurde. Dabei zeigt der Film ungesehene Einblicke in eine rechte Parallelwelt, die sich vor Ort etablieren konnte. In Themar lässt sich wie durch ein Brennglas beobachten, wie gesellschaftlicher Rechtsruck funktioniert und wie kreativer Protest dagegen aussehen und wirken kann. So wird Themar zum Lehrstück für Demokratie. Hier wird klar und deutlich, wie sehr sie gefährdet ist und an manchen Orten sogar zu scheitern droht.

Dokumentarfilmblock 5

Vorstellung

am 7.12.2018
um 18:30 Uhr
im Metropol Kino StuttgartZum Ticket-Vorverkauf

Credits

Regie

Adrian Oeser

Schnitt

Adrian Oeser

Producer

Adrian Oeser

Produktion:

Filmakademie Baen-Württemberg

Schnitt

Adrian Oeser

Kamera

Evangelos Anthimos

Musik

Max Clouth

Sounddesign

Niklas Menschik

Titeldesign

Jörg Schmidt, Institut für Gebrauchsgrafik

Recherche-Drehs

Holger Priedemuth

 

 


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