Masterclass

Regie im Dokumentarfilm

Beschreibung

Die Filmemacherin Susan Gluth bündelt ihre Kraft als Regisseurin, Kamerafrau und Produzentin für ihre eigenen Themen und bewahrt sich auf diese Weise größtmögliche Unabhängigkeit. Wie sich das auf ihre Art des Erzählens auswirkt und wie man sich als Dokumentarfilmer heute aufstellen kann, um künstlerisch und finanziell überleben zu können, ist ein Thema dieser Masterclass. Ihrer Neugierde folgend machte sie Praktika als Försterin, Tierärztin und Köchin. Später hat es sie nach Süditalien verschlagen, wo sie als Cowgirl anheuerte. In Paris absolvierte sie ein Sprachstudium an der Sorbonne und arbeitete als Assistentin bei diversen Fotografen im Modebereich. Zurück in Deutschland setzte sie diese Arbeit bei Werbefotografen fort. Über die Bilder kam Gluth dann in die Werbefilmbranche und landete schließlich beim dokumentarischen Fernsehen. Erst als redaktionelle Volontärin bei Spiegel-TV, dann als Tonfrau für Reportagen.

Seit Abschluss des Filmstudiums an der HFF hat sich Gluth ein knappes Jahr der Filmdistribution gewidmet, vertreibt ihre Filme inzwischen immer wieder selbst und bringt sie auch ins Kino. Darüber hinaus beteiligt sie sich gern an filmischer Juryarbeit und gibt Seminare mit dem Titel ‚Survival Training für Dokfilmer’.

In der Masterclass wird es sowohl ums Überleben in einem schwieriger werdenden Markt gehen, als auch um die künstlerische Handschrift von Susan Gluth und wie sie ihre Themen findet, umsetzt und die richtigen Partner dafür gewinnt.

 

Ein Beitrag der AG DOK Südwest

 

Veranstaltung

am 07.12.2018

ab 14:30 Uhr

im Metropol, Saal 3

Referentin:

Susan Gluth, Filmemacherin

 

Moderation:

Sabine Willmann, AG DOK Südwest


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